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Die Uraufführung und zugleich Wien-Premiere von Felix Mitterers „Jägerstätter“ findet am 20. Juni 2013 im Theater in der Josefstadt statt. In Zusammenarbeit mit dem Theatersommer Haag.

Dazu Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger:
„2013 wird das Theater in der Josefstadt seinen 225. Geburtstag feiern. Große Tradition. Doch ich blicke lieber nach vorne. Ur- und Erstaufführungen bleiben die wesentlichste Stütze meines Spielplans. Wir wollen jenseits der Moden ein modernes Theater sein. Ohne rückwärts gewandt zu sein, kann die Josefstadt Geschichten genau erzählen, kann den Blickwinkel auf historische Stoffe öffnen, ohne sie zu zerstören. Dabei sind mir österreichische Themen besonders wichtig. Wenn Felix Mitterer den Fall Jägerstätter literarisch unter die Lupe nimmt, muss die Josefstadt dabei sein.

Jägerstätter ist zwar heute ein seliggesprochener Held der christlichen Friedensbewegung, aber während der Nazi-Diktatur wurde er von der Amtskirche allein gelassen, weil die katholischen Würdenträger die Pflichterfüllung mit der Waffe über das Gebot „Du sollst nicht töten“ stellten.

Die Protagonisten der Produktion „Jägerstätter“ sind der Josefstadt seit Jahren verbunden: Felix Mitterer und Stephanie Mohr, Gregor Bloéb, Gerti Drassl.

Seit 1980 wird Felix Mitterer an der Josefstadt aufgeführt, darunter waren drei Uraufführungen, zuletzt 2008 „Der Panther“ in den Kammerspielen mit Elfriede Ott und Fritz Muliar. Stephanie Mohr inszenierte unter der Direktion Herbert Föttinger vier mehrfach akklamierte Produktionen wie zum Beispiel Wedekinds „Frühlingserwachen“ in den Kammerspielen, diese Inszenierung wurde für den Nestroypreis nominiert. Gerti Drassl ist seit 2006 Ensemblemitglied der Josefstadt, derzeit als „dem Merkl Franz seine Erna“ in „Kasimir und Karoline“ hoch gelobt; Gregor Bloéb wird zur Zeit in den Kammerspielen als hinreißender Josef Tura in „Sein oder Nichtsein“ bewundert.